Die Löffelmühle
Ein Ort, wie es ihn selten gibt.
Mauern aus dem Jahr 1450. Balken, die Jahrhunderte tragen. Ruhe, die sich in jeden Winkel legt. Ein Haus, das schon viele empfangen hat – umgeben von Wald, Wasser und Stille. Ein Ort für Menschen, die das Besondere suchen. Und es hier finden können.
Jean-Paul Schmit und Roland Hein haben die Mühle vier Jahre lang saniert, restauriert, mit Sorgfalt gefüllt. Heute ist sie ein Zuhause – für sie, für ihre Tiere, und für Gäste, die ankommen und bleiben wollen.
Die Geschichte
Seit 1450 Eine Mühle, die blieb.
Erstmals urkundlich erwähnt am 8. November 1450: Damals pachteten Arnold und seine Frau Stine die "Leffelmole". Sie verpflichteten sich, Gebäude, Mühlwerk und Teich in gutem Zustand zu halten. Jährlich an Martini vier Malter Korn in den Klosterhof nach Pillig. Am Thomestag Fische im Wert von sechs Albus nach Ravengiersburg.
Den Nachkommen wurde ein Erbrecht zugesichert – die Mühle sollte ganz in einer Hand bleiben, nicht unter Geschwistern geteilt werden. So blieb sie durch viele Geschichtswirren hindurch im Besitz der Familie Schäfgen. Bis 1975.
Der Mahlbetrieb wurde 1939 eingestellt. Mitte der 70er Jahre renovierten die Brüder Dinger die Mühle und verkauften sie an die Eheleute May. 2017 übernahmen Jean-Paul und Roland das Anwesen – und gaben ihm eine neue Bestimmung.
(Quelle: Dorfchronik Pillig)
Ein neues Kapitel
Das andere Eden.
Nach über 20 Jahren Blumenhaus "Eden" in Luxemburg haben sich Jean-Paul und Roland auf ein neues Abenteuer eingelassen. Eine alte Mühle im Elztal, die auf sie gewartet zu haben schien.
Vier Jahre Sanierung. Aus der Mühle wurde ein Refugium: eine Suite und drei Zimmer. Eine Lounge mit Bibliothek, ein Esszimmer unter alten Balken, eine Sauna und ein Ruheraum mit großem Kamin.
Drumherum: reine Natur. Eine Liegeterrasse an der Elz. Im Garten wächst, was abends auf den Tisch kommt. Auf der Weide grasen die Esel, im Hof scharren die Hühner, durch die Räume streifen die Katzen.
Für unsere Gäste
Räume zum Ankommen.
Vier Zimmer, jedes anders. Eine Suite mit Kamin und Blick auf die Felsen. Räume hoch in den Baumkronen, nah am Garten, mit Blick auf die alte Eiche. Jedes Zimmer erzählt seine eigene Geschichte.
Esszimmer, Lounge & Bibliothek
Ein Ort für die stillen Momente. Ein Aperitif vor dem Abendessen, ein Kaffee am Nachmittag, ein Digestif, wenn der Abend ausklingt. Tee aus dem Teekontor Althaus, begleitet von kleinen Aufmerksamkeiten aus der Küche. Bücher, die warten. Zeit, die Ihnen gehört.
Zwei Stufen führen hinab in einen Raum, der Geschichten trägt. Altes Gebälk aus Spanien, imposante Kronleuchter mit filigranen Blattornamenten aus Estland, an der Wand Rembrandts "Nachtwache", neu interpretiert von Jonas Leriche.
Wenn abends der Duft aus Jean-Pauls Küche durch das Haus zieht, wird hier der Tisch für Sie gedeckt. Ob Überraschungsmenü oder Menü der Saison – hier wird serviert, was Garten und Jahreszeit hergeben, begleitet von ausgewählten Weinen aus unserem Gewölbekeller. Ein Abend, der langsam ausklingen darf.
Um 22.00 Uhr endet unser Service. Die Lounge steht Ihnen bis 22.30 Uhr zur Verfügung.
Sauna & Ruheraum
Lassen Sie den Alltag hinter sich. Die Wärme, die in die Glieder zieht. Das Knistern des Kamins im Ruheraum nebenan. Nach einer Wanderung auf den Traumpfaden, oder einfach so – weil es guttut.
Die Sauna steht zwischen 15.00 und 20.00 Uhr zur Verfügung, exklusiv für Sie, anderthalb Stunden lang. Danach wartet der Ruheraum mit großem Kamin, weichen Liegen und der Stille, die Sie brauchen.
Zur Erfrischung: aromatisiertes Zirbenwasser, Tee, Kaffee – oder ein Glas Crémant. Unsere Pflegeprodukte stammen aus dem Hause Saint Charles, einer Wiener Apotheke mit 150-jähriger Tradition - ohne Parabene, in großen Dispensern statt Einwegflaschen.
Der Garten
Reine Natur, direkt vor der Tür. Morgens der Tau auf dem Gras, mittags das Summen der Bienen, abends das letzte Licht über den Baumkronen.
Eine Liegeterrasse an der Elz. Sitzplätze unter alten Bäumen. Ein Pavillon mit Feuerstelle – Schaffelle auf den Stühlen, Laternen, die flackern, wenn es dunkel wird. Versteckte Ecken mit Blick aufs Wasser. Der Elzbach umfließt das Anwesen in einer großen Schleife und gleitet weiter – zwischen Wald und Fels, vorbei an Burg Eltz, bis er in die Mosel mündet.
Plätze zum Verweilen. Zum Lesen. Zum Nichtstun. Zum Zusehen, wie die Zeit vergeht.
Unsere Tiere –
Gefährten zwischen Wald und Mühle
Rund um die Mühle ist das Leben vielfältig. Wildtiere, die kommen und gehen. Tiere, die bei uns ein Zuhause gefunden haben. Und unsere tierischen Mitbewohner, die diesen Ort mit uns teilen.
Fritzi und Susi – zwei Katzen, deren Mama leider nicht mehr bei uns ist. Sie liegen in der Sonne, streifen durch die Räume, verschwinden im Garten. Ihre Gelassenheit färbt ab.
Die Chickeria – so nennen wir sie. Hahn Pierre, würdiger Nachfolger von Chicco, führt sein kleines Reich: Otti, Cilli, die zwei Frankfurterinnen und Rita, der jüngste Neuzugang. Rita kam, damit die älteren Hennen ihren wohlverdienten Ruhestand genießen können.
Frische Eier zum Frühstück – es sei denn, die Damen hatten ausnahmsweise Wichtigeres vor.
Lucie, Alma, Nils – unsere drei Esel. Sie pflegen die Weiden rund um die Mühle. Gemächlich, gründlich, auf ihre Art. Jeden Tag frisches Heu und Körperpflege. Gemächlich, wie alles hier.
Im Waldgarten betreuen wir unsere neunköpfige Ouessant-Schafherde. Ursprünglich aus der Bretagne – deshalb tragen alle französische Namen: Leitbock Louis und sein Team: Babette, Chantal, Mini, Diane, Léonard, Luna, Hubert und Caramel.
In der Scheune haben sich zwei Eulen eingenistet. Hier brüten sie, hier sind sie zuhause. Wildnis und Mühle – längst eins geworden.
Tierwohl ist uns Herzensangelegenheit. Wir pflegen verletzte Wildtiere, geben ihnen Schutz, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen. Unser Trinkgeld geht vollständig an Noteselhilfe e.V. – im Namen unserer Gäste. Für ein würdiges, schmerzfreies Leben.
Und sonst
Was noch zum Leben hier gehört.
Manche Orte entdeckt man erst auf den zweiten Blick. Rolands Beete, in denen wächst, was abends auf den Tisch kommt. Ein stiller Platz zwischen den Bäumen, an dem die Zeit innehält.
Der Lebensbaum Omnia tempus habet. Alles hat seine Zeit.
Zwischen den alten Bäumen, ein wenig abseits in unserem Waldgarten, steht eine Stele aus Stein. Ein Lebensbaum, in den Tiere der Erde und der Luft gemeiselt sind. Gekrönt von einem Pelikannest – seit jeher ein Symbol für Fürsorge und Nächstenliebe.
In der Nische brennen Kerzen. Moos, Schneckenhäuser, ein Geweih – Fundstücke aus dem Tal, die sich mit der Jahreszeit verändern.
Es ist ein Ort der Stille. Ein Erinnerungsort für die Tiere, die hier gelebt haben. Und vielleicht, eines Tages, auch für uns.
2018 haben wir ihn errichten lassen. Nicht weil etwas zu Ende ging – sondern weil manches einen Platz braucht, um zu bleiben.
Der Gemüsegarten
Was hier wächst, kommt auf den Tisch.
Erde unter den Fingern. Tomaten, die nach Sommer schmecken. Kräuter, die duften, wenn man sie streift. Roland pflegt seine Beete mit Geduld – gedüngt wird mit Kompost, dem Mist der Esel und Hühner sowie eigens angesetzter Jauche. Nicht immer perfekt, dafür ehrlich im Geschmack.
Was hier wächst, findet seinen Weg in Jean-Pauls Küche. Frisch geerntet, kurze Wege, mit Sorgfalt verarbeitet. Manchmal liegen zwischen Beet und Teller nur wenige Stunden.
Wie wir es halten
So viele eigene Produkte wie möglich – saisonal, ehrlich. Was der Garten hergibt, was die Jahreszeit gerade schenkt. Kein Überfluss – dafür Geschmack, der erzählt, woher er kommt.
Unsere Pflegeprodukte stammen aus dem Hause Saint Charles, einer Wiener Apotheke mit 150-jähriger Tradition – ohne Parabene, in großen Dispensern statt Einwegflaschen.
Die Löffelmühle hat eine eigene Quelle. Seit Jahrhunderten versorgt sie das Haus mit frischem Wasser und speist den Brunnen im Innenhof. Das Wasser wird regelmäßig staatlich geprüft – sehr gute Werte. Was übrig bleibt, fließt zurück in die Elz.
